KEIN HALTEPUNKT SÜD
Kritische Bürgerbeteiligung an der Diskussion
Machbarkeitsstudie

DIE MACHBARKEITSSTUDIE
mit Kostenermittlung
 

erstellt für die Stadt Speyer im
September 2002

WIESO KOSTENEXPLOSION ?
Stadtratsbeschluss zum Standort im Jahr 2012 vor dem Hintergrund falscher Zahlen

2002 bezifferte das beauftragte Ingenieurbüro "Mailänder Ingenieur Consult" der Stadtverwaltung Speyer die Kosten für den HP Speyer-Süd einschließlich Unterführung mit Aufzügen bereits mit 4.298.000 €. Rechnet man die Kostenentwicklung von 2002 bis 2012, dann müssen sich die Verantwortlichen fragen lassen:

• Wieso kann 2012 bei der Entscheidung über den Standort das gleiche Projekt auf einmal nur noch 3.400.000 € kosten?

• Wieso konnte dies von der Stadtverwaltung und der CDU mit ihrem ausgewiesenen Haushaltsexperten Hans-Peter Rottmann einfach übersehen werden?

• Wieso hat hier niemand kritisch hinterfragt, wieso ist keinem Verantwortlichen die Diskrepanz zu den bisherigen Kostenermittlungen aufgefallen?

• Wieso geht dann dem Stadtrat Axel Wilke "das Messer im Sack auf", wenn 2014 die vorläufige Bausumme „auf einmal“(?) bei über 5.100.000 € liegt?

Kann es sein, dass bei der Standortentscheidung bewusst „schöngerechnet“ wurde, um mit einer falschen, zu niedrigen Summe ein strittiges Bauprojekt schnell durch den Stadtrat zu bringen?

 

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* Anmerkung:

Schon vor zehn Jahren gab es Zweifel am Nutzen des Haltepunkts und alle politischen Parteien hatten sehr genaue Vorstellungen von den Kosten, die ein zusätzlicher Haltepunkt im Speyerer Süden verursachen wird.

„Ein knapp fünf Millionen Euro teures Projekt in einen Stadtteil zu legen, der durch zunehmenden Schwerlastverkehr und weitere Beeinträchtigungen stark strapaziert ist, und dann zu glauben, diese Maßnahme würde Erleichterungen bringen, bewirkt bei mir und vielen Anwohnern ein müdes Kopfschütteln“, schreibt Jürgen Funk, Mitglied des SPD-Stadtverbands. „InAnbetracht leerer Kassen und erheblicher Bundes-Zuschussmittel an die Bahn kann man nur den Kopf schütteln, wie locker die Kosten von 4,9 Millionen € für einen (überflüssigen) Haltepunkt beschlossen wird."

 

 

 

 

 

 

 

 

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