KEIN HALTEPUNKT SÜD
Kritische Bürgerbeteiligung an der Diskussion

Mit dem Bau des Haltepunkts Süd mitten in einem Frischluftkorridor steht die Stadt Speyer im Widerspruch zur eigenen Aussage, die thermische Belastung der Innenstadt reduzieren zu wollen!

IMG2578In Speyer geht's heiß her!

"Was unserer Stadt im Frühjahr und Herbst ein mediteranes Flair verleiht, wird an besonders heißen Tagen des Guten zu viel.

Der Oberrheingraben gehört aufgrund der vorherrschenden natürlichen Verhältnisse wie hoher Sommertemperaturen, hoher Schwülebelastung, häufiger Windstille und austauscharmer Wetterlagen zu den bioklimatisch am stärksten belasteten Zonen Deutschlands. Zusätzlich bilden Städte durch die Wärmespeicherung der Bebauung und den hohen Versiegelungsgrad sogenannte "Wärmeeinseln", deren thermische Belastung noch einmal gegenüber dem unbebauten Umland erhöht ist. Durch den Klimawandel gewinnt das Thema "Hitze" zunehmend an Bedeutung.

In einem drei Iahre andauernden Prozess hat Speyer bis Mitte 2015 als Modellkommune Maßnahmen und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt
."

zitiert aus aus dem Prospekt "Klimawandelfolgen" der Stadt Speyer

SWR zur Klimasituation

© Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz | 24.11.2015, 19.30 Uhr
Sendung: Speyerer Konzepte gegen die Sommerhitze

Inhalt des Beitrags:

Aufgrund des Klimawandels gibt es immer heißere Sommer - mit Folgen für die Menschen, aber auch die Landwirtschaft. Betroffen sind besonders die Pfalz und Speyer. Die Stadt hat ein Konzept entwickelt, das Vorbild für ganz Rheinland-Pfalz werden soll.

In dem fast dreiminütigen Beitrag von Dagmar Albrecht und Lutz Herrschaft wird die besondere Situation der Domstadt und ihre überdurchschnittliche Hitzebelastung durch den Klimawandel dargestellt.

Die Klimaschutzmanagerin der Stadt Speyer Fabienne Mittmann beschreibt die Anstrengungen, die gemacht werden, die versiegelte Innenstadt durch umfängliche Renaturierungsmaßnahmen den Bedingungen der Klimaveränderung anzupassen und den Bürgern der Stadt ein besseres Innenstadtklima zu garantieren. Besonders die Versiegelung der Innenstadt, aber auch des Domvorplatzes und der zum Großteil baumfreien Innenhöfe sollen durch geeignete Maßnahmen schattiger und in den heißen Sommermonaten kühler zu gestalten

Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, auch die negativen Auswirkungen von Rodungen und Versiegelungen im Bereich des geplanten S-Bahnhofs zu untersuchen!

 

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